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LOS mit TPM!
 Heißt es seit Januar 2001 im Werk Dischingen. Geschäftsführung, Werkleitung und Betriebsrat der VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA haben sich als gemeinsames Ziel gesetzt, durch ein zweijähriges TPM-Programm die Wirtschaftlichkeit der Produktionsanlagen nachhaltig zu verbessern. Für die Dischinger Mitarbeiter heißen denn auch die eingangs erwähnten Schlagworte übersetzt: LOS: Länger Ohne Störungen und TPM: Technisch Praktisch Machbar.
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Dischingen.
 TPM oder ausgesprochen Total Productive Maintenance verbessert ständig die Effektivität aller Betriebsanlagen, wobei sich die Mitarbeiter aktiv daran beteiligen. "TPM wird maßgeblich dazu beitragen, dass wir auf unseren internationalen Absatzmärkten eine führende Position einnehmen und auch halten können bezüglich Qualität, Produktivität, Kosten und Flexibilität", sagt Geschäftsführer Rémy Burel. "Diese Ziele können wir nur gemeinsam erreichen und so entscheidend zur Sicherung unseres Standorts beitragen."
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Engagierte Mitarbeiter.
 "Am Anfang stand eine so genannte Machbarkeitsanalyse, in der wir uns auf die Betriebsanlagen und die Belegschaft konzentrierten", erklärt TPM-Koordinator Thomas Bolsinger. "Wir haben damit den Ausgangspunkt geschaffen für spätere Kontrollen und Vergleiche und zugleich die Basis für die Planung der TPM-Installation. Gleichzeitig haben wir unsere Mitarbeiter aufgefordert, einen passenden Slogan und ein Piktogramm dafür zu suchen." Vorschläge von Tanja Aufheimer und Wolfgang Grund zieren nun die Informationsbroschüre, in der die Dischinger Mitarbeiter alles Wissenswerte über TPM erfahren. Bolsinger: "Diese Machbarkeitsanalyse hat gezeigt, dass alle Beteiligten sehr engagiert mitmachen und TPM in unserem Werk zu einem guten Start verhalfen."
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Umfrage per Fragebogen.
 Das Werk gliedert sich nun auf in sechs Bereiche: Masse- und Zinkgelmischerei, Halbteileherstellung, High-Speed-Zellenfertigung, Modul-Zellenfertigung, Verpackung sowie Lager und Transport. Die sind wiederum in Teilbereiche aufgeteilt. Zugleich wurden so genannte Verbesserungsteams benannt, die für ihre Bereiche verantwortlich zeichnen. Den Mitarbeitern half dabei unter anderem ein Fragebogen, der dazu diente, den Zustand der Anlagen zu analysieren. Auf dem notierten sie alles, was an ihrem Arbeitsplatz nicht richtig funktioniert und wie sie es verbessern könnten. Das lief hervorragend! Die Leute haben sehr schnell gespürt, dass das Unternehmen auf ihre Meinungen und Vorschläge Wert legt. Denn niemand kennt die Maschine besser als die Person, die täglich damit zu tun hat. Die Mitarbeiter wurden ebenso an der Erstellung der Pläne für Wartung und Reinigung der Anlagen beteiligt sowie an den Unterlagen für notwendige Schulungen.
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"TPM ist eine gute Sache."
 Die erfolgreiche Umsetzung von TPM erfordert, dass die gesamte Belegschaft auf allen Ebenen die Maßnahmen aktiv fördert und trägt. Hier zollen Geschäftsführung, Werkleitung, Betriebsräte und Bolsinger ihren Mitarbeitern großes Lob. "Alle sind mit einer unglaublichen Begeisterung an die Sache herangegangen", sagt Betriebsratsvorsitzende Eveline Glaser. "TPM ist eine gute Sache, die der Betriebsrat selbstverständlich unterstützt. Das sichert zudem Arbeitsplätze in einer Gegend, wo nicht viele Industriebetriebe zu finden sind."
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Zertifizierung.
 Im Juni 2002 wurden die ersten Bereiche vom TPM-Institute zertifiziert. Dies bedeutet, dass das TPM-Institute den zertifizierten Bereichen bescheinigt, TPM erfolgreich eingeführt zu haben.
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TPM-Fabrik des Jahres 2002.
 Vom Verlag Moderne Industrie und vom TPM-Institute wird jährlich ein Wettbewerb ausgeschrieben, in dem die beste Einführung von TPM prämiert wird. Varta Dischingen bekam den TPM-Award 2002 für die beste Einführung von TPM.
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